Natur- & Geopark Mëllerdall

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Die Geschichte des Natur- & Geopark Mëllerdall beginnt vor rund 245 Mio. Jahren in einem Meer. Unzählige Sandkörner und andere Partikel lagerten sich ab und verfestigten sich zu Stein. Das Meer verschwand und Flüsse formten die heute so beeindruckende Felsenlandschaft des Natur- & Geopark Mëllerdall.

Auf diesem herausragenden geologischen Erbe entstand ein vielfältiges und wertvolles Natur- und Kulturerbe. Die Aufgabe des Natur- & Geopark Mëllerdall ist es, dieses Erbe zu bewahren und die Region nachhaltig zu entwickeln. Im Zentrum des Handelns steht dabei immer der Mensch.

Die Gemeinde Berdorf liegt inmitten des Natur- & Geoparks, zahlreiche Betriebe in der Gemeinde sind als Natur- & Geopark-Partner ausgezeichnet.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.naturpark-mellerdall.lu

GEOLOGISCHE HIGHLIGHTS IN DER Gemeinde Berdorf

Felsformation "Huel Lee/Hohllay"

Die Hohllay ("hohler Felsen") ist ein von Menschenhand ausgehöhlter Felsen. Die Römer haben hier bereits Steingut für Bauten gewonnen. Im Mittelalter herrschte reger Betrieb in diesem Steinbruch, da die Bannmühlen des Klosters Oeren (bei Trier) verpflichtet waren, nur Mühlsteine zu benutzen, die hier gebrochen wurden.

Allgemeine Informationen

Felsformation "Huel Lee/Hohllay"

rue d'Echternach
L-6550 Berdorf
T : +352 72 04 57 1
F : +352 72 75 24
E :
W : http://www.mullerthal.lu
Siehe auf der Karte


Geolandschaft "Wanterbaach-Siweschlëff"

Das Gebiet entlang des Naturentdeckungspfads Wanterbaach-Siweschlëff in Berdorf gehört zu den imposantesten Landschaftsteilen im Luxemburger Sandstein. Eine mächtige Lage Sandstein liegt hier auf tonhaltigen Mergeln. Tief reichende senkrechte Klüfte zerteilen den Sandstein in hohe Türme. Am Rand des Plateaus haben sich einige dieser Sandsteintürme von den Felswänden gelöst und sind auf der glitschigen tonhaltigen Mergelschicht gerutscht oder verkippt, sodass schmale Felsdurchlässe (Schlëffe) entstanden. Siweschlëff bedeutet „sieben Schluchten“ und bezeichnet ein Felslabyrinth aus solchen Spalten: Zwischen den Felsentürmen gibt es sieben bis zu kaum 30 Zentimeter breite und bis zu 20 Meter tiefe Schlëffe. Ein Weg führt durch die engen und finsteren Spalten hindurch. In ihnen konnte sich ein spezielles kühl-feuchtes Mikroklima ausbilden, so dass hier die Moose und Farne gedeihen können, für die die Region bekannt ist.
Nach der Enge der Schluchten öffnet sich an der Oberkante des Plateaus der Blick über das Tal der Schwarzen Ernz. Auf den sandigen Böden der Plateaukante wachsen Kiefern, auf dem sandig-lehmigen Hangschutt unterhalb dagegen Buchen. Die flacheren unteren Hangabschnitte werden aus Mergel gebildet, einem Gemisch aus Tonmineralen und Kalkstein, und meist als Grünland genutzt. Dies zeigt, wie abhängig die Vegetation vom geologischen Untergrund ist.
An einem extra ausgewiesenen Teil der Felswände befindet sich das einzige Klettergebiet der Sandsteinlandschaft, das Mitgliedern von Klettervereinigungen vorbehalten ist.
Die Felsen können auf dem 4,2 km langen lokalen Rundwanderweg B2 erkundet werden. Der Weg ist zugleich Teil einer NaturWanderPark delux Tour und des Eifel-Ardennen-Pfads.  Außerdem ist der Weg als Naturentdeckungspfad Wanterbaach-Siweschloeff ausgezeichnet.

Allgemeine Informationen

Geolandschaft "Wanterbaach-Siweschlëff"

Beim Maartbesch
L-6552 Berdorf
T : +352 72 04 57 1
F : +352 72 75 24
E :
W : http://www.mullerthal.lu
Siehe auf der Karte